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07.02.2012
 
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Das Kiel Earth Institute

Integrative Sondierungsstudie zu Climate Engineering vorgestellt

 
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam beauftragt, den derzeitigen Kenntnisstand zu Climate Engineering zusammenzutragen. Als Ergebnis liegt nun, neben sechs Fachstudien aus den Natur-, Rechts-, Wirtschafts- Politik, Gesellschaftswissenschaften sowie der Ethik, ein integrativer Gesamtbericht als Gemeinschaftswerk aller Autoren vor. Das Kiel Earth Institute hat als eine der beteiligten Einrichtungen die Zusammenarbeit der Wissenschaftler koordiniert und fungiert als Herausgeber der Studienergebnisse. Mit ihrem breiten interdisziplinären Ansatz stellt die Studie die bislang umfassendste Darstellung des Wissensstandes und eine Bewertung von Climate Engineering dar. Dem politischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess und der Diskussion zu Climate Engineering in der Öffentlichkeit wird damit eine integrative und wissenschaftlich fundierte Informationsbasis zur Verfügung gestellt.

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Am 30. September ist eine neue Internetplattform zu Climate Engineering online gegangen

www.climate-engineering.eu

Die Plattform ist eine Initiative des Kiel Earth Institute in Kooperation mit dem Marsilius Kolleg der Universität Heidelberg.

GLUES ist ein Zusammenschluss von Projektpartnern zur wissenschaftlichen Koordination und Synthese des „Sustainable Land Use Management" Programms des BMBF.
Innerhalb des „Sustainable Land Management" Programms werden regionale Forschungsprojekte gefördert. Diese arbeiten sowohl in verschiedenen Regionen weltweit, als auch in anderen damit verbunden internationalen Forschungsprogrammen zusammen.
Ziel des GLUES-Projekts ist somit die Unterstützung der international fachübergreifenden Zusammenarbeit von Forschungsprojekten, die sich mit der Thematik der Landnutzungsänderungen, Treibhausgasemissionen und ökosystemaren Dienstleistungen beschäftigen. (Foto: Gernot Klepper)

LUC Indonesien Peatland LUC Indonesien Peatland
Kolloquium Climate Engineering

Kolloquium zu Climate Engineering: Challenges for Research, Assessment and Governance
Präsentation und Diskussion eines geplanten DFG-Schwerpunktprogrammes
In Kiel am 17. September 2010.

Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe plant die Einreichung eines Antrages für ein Schwerpunktprogramm bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, um zu untersuchen unter welchen Bedingungen Climate Engineering machbar, nützlich und rechtfertigbar sein könnte. Auf der Veranstaltung soll der gegenwärtige Stand des Antrags mit allen am geplanten Schwerpunktprogramm interessierten Wissenschaftlern diskutiert werden.

Agenda

Oceanology International

Zusammen mit dem Kieler Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" nahm das Kiel Earth Institute an der Oceanology International teil, der internationalen Fachmesse und Konferenz für Meeresforschung und –technik.

Auf dem ITB Kongress Berlin, dem weltweit größten Tourismuskongress, veranstaltete das Kiel Earth Institute am 11. März 2010 eine Podiumsdiskussion zu Kreuzfahrindustrie und Klimawandel.

Eisendüngung Eisendüngung

Pressemitteilung 15.12.2009, Kiel:

Eisendüngung gilt als eine mögliche Maßnahme des sogenannten Geoengineering, um mehr Kohlendioxid im Ozean zu binden und somit die Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels zu mildern. (Foto: NASA)

Kolloquium am 26. November 2009

Unter dem Titel „Die knappe Ressource Land – Wie wird sie genutzt? Wie sollte sie genutzt werden?“ fand am 26. November 2009 das 3. Kolloquium des Kiel Earth Instituts statt.
Im Kontext von Klimawandel, steigender Nahrungsmittelnachfrage und Bioenergieproduktion wird Land immer mehr zu einer knappen Ressource. (Foto:  Gernot Klepper)

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Kiel Earth Institute auf der 1. Hamburger Klimawoche


Am 19.09.2009 startete mit der Eröffnung der 1. Hamburger Klimawoche die Global Climate Week der Vereinten Nationen. Das Kiel Earth Institute machte zusammen mit dem Forschungsbereich "Umwelt und natürliche Ressourcen" vom Institut für Weltwirtschaft als einer von 40 Akteuren den Klimawandel erlebbar.

 

Logo Klimawoche

Bild Kolloquium Bild Kolloquium

Kolloquium am 03. Juni 2009
Unter dem Titel „Geoengineering- Cure or Malpractice?“ hat das Kiel Earth Institute am 03. Juni ein internationales Kolloquium zum Thema Geo-Engineering veranstaltet. Auf dem Kolloquium präsentierten und diskutierten Prof. Ralph Keeling vom Scripps Institution of Oceanography, University of California, San Diego (US), Prof. Steve Rayner von der University of Oxford (UK) sowie Prof. Dr. Konrad Ott von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Germany) die technischen Möglichkeiten des Geo-Engineerings sowie ethische, wirtschaftliche und politische Aspekte einer potentiellen Verwirklichung.

Arktis Arktis

In Zusammenarbeit mit Det Norske Veritas Hamburg organisierte das Kiel Earth Institute den Expertenworkshop „The Northern Sea Route as Transit Route – Is an Investment Worthwhile?“.

Das Kiel Earth Institute ist ein virtuelles Institut, in dem wichtige Themen des globalen Wandels und seiner gesellschaftlichen Ursachen und Folgen erforscht werden. Globale Märkte, knapper werdende Ressourcen, Umweltveränderungen und deren Wechselwirkungen sind die Herausforderungen, denen sich die moderne Gesellschaft stellen muss. Aufgabe des Kiel Earth Institutes ist, Wege aufzuzeigen und integrierte Maßnahmen zu entwickeln, um diesen Herausforderungen zu begegnen. 

Das Kiel Earth Institute ist eine Initiative zweier renommierter Kieler Institute, dem  Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) und dem Institut für Weltwirtschaft (IfW). Die Idee für das Kiel Earth Institute entstand aus der Zusammenarbeit im Exzellenzcluster „Future Ocean“ und dem Wunsch, Forschung und gesellschaftliche Entscheidungen näher zusammenzubringen.